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Eine Blitz-Mayonnaise ohne Ei sagt zu Salmonellen Bye-bye

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Gerade im Sommer sollte man auf den Verzehr von rohen Eiern verzichten, um die Gefahr einer Salmonelleninfektion zu reduzieren. So gelingt die Blitz-Mayonnaise.

Mayonnaise ist eine der beliebtesten Saucen weltweit und gehört, wie auch eine Sauce hollandaise, zu den fünf Basissaucen der französischen Küche. Nicht nur als Dip für Pommes kommt sie zum Einsatz, sondern ist auch ein unverzichtbarer Bestandteil vieler Gerichte. Das Eigelb spielt eine zentrale Rolle in der traditionellen Mayonnaise. Es verleiht der Sauce nicht nur ihren Geschmack und die charakteristische Cremigkeit, sondern sorgt auch für eine stabilere Emulsion. Das Eigelb enthält Lecithin, ein natürlicher Emulgator, das dazu beiträgt, die Öl- und Zitronensaft- oder Essigmischung in der Mayonnaise zu binden und eine homogene Textur zu erzeugen. Wieso sollte man also auf die Idee kommen, das Eigelb wegzulassen?

Krautsalat oder Coleslaw mit Mayonnaise.
Gerade im Sommer sollte man auf den Verzehr von Gerichten mit rohen Eiern verzichten. Eine selbstgemachte Mayonnaise ohne Ei ist eine gute Alternative. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Gerade an warmen Sommertagen sollte man auf den Verzehr von rohem Eigelb verzichten, da eine nicht durchgängig eingehaltene Kühlkette die Gefahr von einer Salmonelleninfektion deutlich erhöht. Salmonellen sind Bakterien, die über Lebensmittel aufgenommen werden und Erkrankungen wie Durchfall, Erbrechen und Magenschmerzen verursachen können. Nicht besonders appetitlich ...
Wem saftig gegrillte Steaks oder Halloumi ohne den Lieblingsnudelsalat mit Mayonnaise-Dressing aber einfach nicht schmecken, der findet die Lösung in einer schnellen Blitz-Mayonnaise ohne Ei. Milch oder auch ein pflanzenbasierter Sojadrink enthalten nämlich von Natur aus Lecithin und sind ein würdiger Ersatz – sozusagen das Gelbe vom Ei – für das Ei.

Für eine schnelle Mayonnaise ohne Ei braucht man nur wenige Zutaten:

Einfach Tasty Tipp:

Die perfekte Mayonnaise gelingt auf Anhieb, wenn alle Zutaten dieselbe Temperatur, bestenfalls Raumtemperatur haben.

Die Zubereitung ist einfach und gelingt jedes Mal:

  1. Milch mit Senf und Zitronensaft in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab gut vermischen.
  2. Nach und nach Speiseöl in einem dünnen Strahl zugießen, dabei weiter mixen.
  3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Bis zur Verwendung im Kühlschrank lagern.
  5. Fertig!

Ein Grundrezept und viele Rezeptideen

Das oben beschriebene Mayonnaise-Rezept eignet sich nicht nur zum Dippen von Pommes oder Kartoffelecken, sondern als Basis unterschiedlicher Gerichte. Hier einige Ideen:

Und noch ein kleiner Tipp zum Schluss: in einem luftdichten Gefäß oder einem Schraubglas gelagert hält sich die Mayonnaise bis zu fünf Tage im Kühlschrank – wenn sie vorher nicht schon gegessen wurde.

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